{"id":349,"date":"2016-10-07T20:42:42","date_gmt":"2016-10-07T18:42:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fslehramt.rwth-aachen.de\/Neu\/?page_id=349"},"modified":"2025-08-25T19:27:53","modified_gmt":"2025-08-25T17:27:53","slug":"hochschulpolitik-erklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fslehramt.rwth-aachen.de\/Neu\/?p=349","title":{"rendered":"Hochschulpolitik erkl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"<h4>Die verfasste Studierendenschaft<\/h4>\n<p>Die verfasste Studierendenschaft ist die gesetzlich verankerte (oder eben auch die \u201everfasste\u201c) Vertretung der Studierenden an den Hochschulen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Interessen der Studierenden gegen\u00fcber der Hochschule, der Politik und der \u00d6ffentlichkeit zu vertreten und zu \u00e4u\u00dfern. Au\u00dferdem muss sie sich um die sozialen und kulturellen Belange der Studierenden k\u00fcmmern. Organe der verfassten Studierendenschaft sind das Studierendenparlament (SP), der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die Fachschaften. Damit diese Ihre Aufgaben auch legitimiert durchf\u00fchren k\u00f6nnen, werden sie j\u00e4hrlich gew\u00e4hlt. Alle Studierenden k\u00f6nnen sich sowohl aktiv als auch passiv an diesen Wahlen beteiligen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Fachschaften<\/h4>\n<p>Eine Fachschaft sind zun\u00e4chst \u201ealle\u201c Studierenden in einem Studiengang oder in einem Fachbereich. Umgangssprachlich bezeichnet man damit aber den Kreis der aktiven FachschaftlerInnen. Das sind Leute, die sich f\u00fcr alle m\u00f6glichen studentischen Belange auf Ebene des Studienfachs oder Fachbereichs einsetzen. Jeder der schon einige Semester studiert hat, wei\u00df im groben, was man an der Pr\u00fcfungsordnung oder dem Ablauf der Vorlesungen und Klausuren verbessern kann.<\/p>\n<p>In der Fachschaft hast Du die M\u00f6glichkeit, Dich aktiv an der Verbesserung der Studienbedingungen zu beteiligen. Auch wenn es viel diplomatisches Geschick erfordert, etwas gegen den Willen der Dozierenden durchzusetzen, sind diese oft erstaunlich aufgeschlossen f\u00fcr gute Argumente und Vorschl\u00e4ge aus den Reihen der Studierendenschaft und so manche unsinnige H\u00fcrde wurde so schon aus dem Wege ger\u00e4umt. In vielen Fachschaften existieren dann noch Arbeitsgemeinschaften oder Projekte. So z.B. die ESAG (ErstsemesterInnen- AG), die sich speziell um die Gestaltung der Einf\u00fchrungstage, die Organisation der Tutorien, einer Party und des Ersti-Wochenendes k\u00fcmmert. Fachschaftsarbeit lebt vom Mitmachen. Wenn Ihr Euch beteiligen wollt, oder auch wenn Ihr etwas an der Arbeit oder Zielrichtung Eurer Fachschaft auszusetzen habt, dann geht doch einfach mal zur Fachschaftssitzung (w\u00e4hrend der Vorlesungszeit montags ab 19 Uhr in der Fachschaft (Augustinerbach 2a, 2. OG) und meldet Euch, gern auch \u00fcber E-Mail: <a href=\"mailto:fs@fslehramt.rwth-aachen.de\">fs@fslehramt.rwth-aachen.de<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Das Studierendenparlament<\/h4>\n<p>Das Studierendenparlament (SP) ist das h\u00f6chste beschlussfassende Gremium der Studierendenschaft, also aller immatrikulierten Studierenden an der RWTH\u202fAachen. Es wird j\u00e4hrlich in den am Ende der Sommersemester stattfindenden Wahlen gew\u00e4hlt. Zu den Aufgaben des Studierendenparlamentes z\u00e4hlen insbesondere:<\/p>\n<p>Wahl und Kontrolle der Mitglieder des AStA: Der AStA wird mit einfacher Mehrheit gew\u00e4hlt. Nach seiner Wahl ist er verpflichtet, dem SP auf jeder Sitzung \u00fcber seine Aktivit\u00e4ten ausf\u00fchrlich zu berichten. Dabei k\u00f6nnen die Mitglieder des SP dem AStA Fragen stellen und Kritik oder Anregungen zu seiner Arbeit \u00e4u\u00dfern. Wenn das SP Beschl\u00fcsse fasst, muss der AStA diese ausf\u00fchren. Das SP hat so die M\u00f6glichkeit, die Politik und die Handlungen des AStA ma\u00dfgeblich zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Beschluss der Satzung und Ihrer Erg\u00e4nzungsordnungen: Damit alle Aktivit\u00e4ten des AStA und der Studierendenschaft rechtm\u00e4\u00dfig ablaufen, erl\u00e4sst das SP mehrere Satzungen und Ordnungen, die den formalen Rahmen und die Rechtsicherheit gew\u00e4hrleisten. Immerhin verwaltet die Studierendenschaft jedes Jahr mehrere Millionen Euro und damit sollte keine Willk\u00fcr betrieben werden. Au\u00dferdem ist diese sog. \u201eSatzungshoheit\u201c im Hochschulgesetz vorgeschrieben. In den Satzungen, die das SP verabschiedet, ist auch definiert, wie viele und welche Fachschaften es an der RWTH gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Besetzung der Aussch\u00fcsse<\/h4>\n<p>Zur Unterst\u00fctzung seiner Arbeit hat das Studierendenparlament verschiedene Aussch\u00fcsse eingerichtet. Als st\u00e4ndige Aussch\u00fcsse existieren der Sozialausschuss, der Haushaltsausschuss und der Sportausschuss. Daneben gibt es noch nicht-st\u00e4ndige Aussch\u00fcsse, die nur unter bestimmten Bedingungen einberufen werden. Zu diesen geh\u00f6rt zum Beispiel der Wahlausschuss. Die Aussch\u00fcsse werden von den verschiedenen Listen besetzt. Die Verteilung orientiert sich an den Stimmanteilen im Wahlergebnis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Wer sitzt eigentlich im SP? Wie kommt man da rein?<\/h4>\n<p>Das Studierendenparlament besteht aus 41 Mitgliedern von verschiedenen hochschulpolitischen Gruppen. Diese werden jedes Jahr w\u00e4hrend des Sommersemesters von allen Studierenden gew\u00e4hlt. Hierzu treten verschiedene Listen an, die dann in freier, gleicher und geheimer Wahl gew\u00e4hlt werden. Das hei\u00dft im Klartext, dass Ihr Euch entscheiden k\u00f6nnt, mit welcher politischen oder auch unpolitischen Richtung das Studierendenparlament und der AStA arbeiten. Dies ist eine Eurer wichtigsten M\u00f6glichkeiten, ohne eigenes Engagement die weitere Zukunft der Studierendenschaft mitzubestimmen. Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten und Ihrer Ziele erfolgt u.a. in der Wahlzeitung, die in den Wochen vor der j\u00e4hrlichen Wahl an vielen Stellen ausliegt. Die meisten antretenden Listen k\u00f6nnt Ihr auch auf Ihren Homepages besuchen. Die Sitzungen des Studierendenparlaments sind grunds\u00e4tzlich \u00f6ffentlich, alle Studierenden haben Rede- und Antragsrecht. Abstimmen d\u00fcrfen nur die gew\u00e4hlten Mitglieder des Studierendenparlaments. Das Studierendenparlament wird vom Pr\u00e4sidium geleitet, welches aus vier Personen besteht: VorsitzendeR, stellv. VorsitzendeR sowie zwei Schriftf\u00fchrerInnen. Weitere Informationen \u00fcber das Studierendenparlament und die Sitzungsprotokolle findet Ihr auf den Webseiten der Studierendenschaft:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stud.rwth-aachen.de\/\">http:\/\/www.stud.rwth-aachen.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Der AStA<\/h4>\n<p>Der Allgemeine Studierendenausschuss (kurz: AStA) ist die hochschulweite Interessenvertretung an der RWTH. Er wird j\u00e4hrlich vom Studierendenparlament als dessen ausf\u00fchrendes Organ gew\u00e4hlt und st\u00e4ndig kontrolliert. Seine Aufgaben bestehen aus der hochschulpolitischen Vertretung der Studierenden gegen\u00fcber der Hochschule, dem Land und der \u00d6ffentlichkeit, aus der Verwaltung der Finanzmittel der Studierendenschaft, der Beratung von Studierenden zu verschiedensten sozialen und studentischen Themen sowie der Organisation eines Kulturprogramms. Das gro\u00dfe Ziel des AStA ist es, ein Studienangebot und Studienumfeld zu schaffen, das den Bed\u00fcrfnissen der Studierenden vollends gerecht wird. Dabei arbeitet der AStA mit vielen anderen studentischen Gruppen und Organisationen zusammen, z.B. der Gleichstellungsstelle, den Fachschaften, dem Hochschulradio, dem Frauenprojekt (fp), der Ausl\u00e4nderInnenvertretung (AV) oder dem Queerreferat. Dein erster Kontakt zum AStA ist aber normalerweise nicht hochschulpolitischer Art, sondern findet \u00fcber das vielf\u00e4ltige Beratungsangebot oder die Ver\u00f6ffentlichungen und Informationsbrosch\u00fcren oder auch \u00fcber Veranstaltungen statt. Das Beratungsangebot reicht von BAf\u00f6G-Beratung, \u00fcber Wohn-, Sozial-, Studienkonten-, Studieren mit Kind-Beratung bis zur kostenlosen Rechtsberatung. Die aktuellen Termine f\u00fcr die Beratungen findest Du an den Aush\u00e4ngen des AStA oder unter:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.asta.rwth-aachen.de\/\">http:\/\/www.asta.rwth-aachen.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die \u201eGruppenhochschule\u201c<\/h4>\n<p>Vorab soll auch kurz das Prinzip der sog. \u201eGruppenhochschule\u201c erl\u00e4utert werden: An der Hochschule gibt es etwas weniger als 400 ProfessorInnen, noch wesentlich mehr Menschen in der Lehre, die aber noch keinen eigenen Lehrstuhl inne haben (ca. 1.100 &#8211; die sog. Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen), daneben noch etwa 2.000 von B\u00fcro- und Facharbeitskr\u00e4ften, Verwaltungspersonal, HausmeisterInnen, Sekret\u00e4rInnen, Angestellte usw. (die sog. Nicht-Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen). Ach ja, und es gibt Studis. An der RWTH knapp \u00fcber 30.000. Diese \u201eGruppen\u201c w\u00e4hlen und entsenden jeweils getrennt voneinander Ihre VertreterInnen in die Gremien der Hochschule. Allerdings haben die ProfessorInnen in jedem Gremium (mit Ausnahme des erweiterten Senats) die absolute Stimmenmehrheit. Dieses mittelalterlich-st\u00e4ndisch anmutende Faktum liegt nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus den sp\u00e4ten 70er Jahren an der in der Verfassung festgeschriebenen \u201eFreiheit von Forschung und Lehre\u201c. Demnach m\u00fcssen die Profs in der Lage sein, Ihre Jobs in dieser Freiheit durchzuf\u00fchren und haben deshalb in allen Fragen, die diese irgendwie betreffen k\u00f6nnten, immer die absolute Mehrheit, auch wenn sie zahlenm\u00e4\u00dfig die absolut kleinste Gruppe sind. Das f\u00fchrt nat\u00fcrlich dazu, dass immer, wenn etwas an der Hochschule ver\u00e4ndert werden soll, dies nur mit (wenigstens teilweiser) Zustimmung der ProfessorInnen und der \u00fcbrigen Gruppen funktioniert. Wer jetzt denkt, die Studis in den Gremien m\u00fcssten deshalb schleimen, was das Zeug h\u00e4lt, denkt falsch. Klar, eine gewisse Diplomatie muss da schon an den Tag gelegt werden. Allerdings bringen erfahrungsgem\u00e4\u00df harte sachliche Auseinandersetzungen der verschiedenen Standpunkte eher Ergebnisse, die den Studierenden helfen. Und weil das alles nicht so leicht ist und viel, viel Arbeit und vor allem gute Vorbereitung bedeutet, brauchen die gew\u00e4hlten VertreterInnen auch etwas Unterst\u00fctzung. Und sei es blo\u00df durch eine rege Wahlbeteiligung \u2013 auch Ihr seid also gefordert!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span style=\"text-decoration: underline;\">Hochschulebene<\/span><\/h4>\n<h4>Rektorat<\/h4>\n<p>Das Rektorat leitet die Hochschule. Ihm geh\u00f6ren der Rektor, die Prorektoren und der Kanzler an. Seine Aufgaben sind unter anderem der Beschluss \u00fcber Einrichtung, \u00c4nderung und Aufhebung von Studieng\u00e4ngen, Entscheidung in Berufungsverfahren und wo noch m\u00f6glich auch die Ausf\u00fchrung von Senatsbeschl\u00fcssen (s.u.). Betrachtet man die Aufgaben des Rektorats genau, so kann man leicht erkennen, dass das Rektorat fast alle wichtigen Entscheidungen f\u00e4llt. Der Senat kann zwar Stellungnahmen und Empfehlungen abgeben, diese sind f\u00fcr das Rektorat jedoch nicht bindend. Diese Machtf\u00fclle des Rektorats gr\u00fcndet sich auf das neu erlassene Hochschulgesetz NRW. Wer macht jetzt was im Rektorat? Grob zusammengefasst: Eine der wichtigsten Aufgaben des Rektors ist die Vertretung der Hochschule nach au\u00dfen. Den so genannten Prorektoren kommt jeweils ein bestimmtes Aufgabengebiet zu, diese sind: Studium und Lehre; Struktur, Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs; Finanz- und Bauangelegenheiten. Der Kanzler ist der Leiter der Hochschulverwaltung und Dienstvorgesetzter der Nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter. Zur Unterst\u00fctzung der Arbeit des Rektorats werden so genannte Rektoratskommissionen gebildet. Die Kommissionen werden vom Senat nach Gruppen getrennt besetzt. Hier werden Themen wie Lehre, Struktur- und Haushaltsplanung, Begleitung der Arbeit der Bibliothek und des IT-Centers behandelt. Ihre Aufgabe ist die Erarbeitung von Stellungnahmen und Empfehlungen an das Rektorat. Das Rektorat wird alle vier Jahre gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Der Senat<\/h4>\n<p>Der Senat war einmal das wichtigste beschlussfassende Gremium der Hochschule. Durch die j\u00fcngsten Hochschulgesetznovellen gingen allerdings Teile seiner Kompetenzen an den Hochschulrat, bzw. an das Rektorat \u00fcber. Dennoch werden auch im Senat Entscheidungen getroffen, die die Hochschule als Ganzes betreffen. Der Senat besteht aus dem Rektor bzw. der Rektorin, zw\u00f6lf Hochschullehrer\/innen, vier Wissenschaftlichen Mitarbeiter\/innen, zwei Nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter\/innen und vier Studierenden, die Du w\u00e4hlen kannst. Au\u00dferdem sind das Rektorat, die DekanInnen, die\/der Gleichstellungsbeauftragte und die oder der AStA-Vorsitzende, jeweils mit beratender Funktion ohne Stimmrecht Mitglieder des Senats. Zu den Aufgaben des Senates z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Erlassen und \u00c4ndern der Grundordnung,<\/li>\n<li>Planung der Hochschulentwicklung,<\/li>\n<li>Entscheiden \u00fcber die Grunds\u00e4tze zur Zielvereinbarung\/Mittelverteilung<\/li>\n<li>Beschlussfassungen \u00fcber Satzungen und Ordnungen der Hochschule,<\/li>\n<li>Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Wahl der Rektorin oder des Rektors und der Prorektorinnen oder der Prorektoren,<\/li>\n<li>Best\u00e4tigen des Rektorates (bestehend aus RektorInnen, ProrektorInnen und KanzlerIn),<\/li>\n<li>Verleihungen von Ehrungen,<\/li>\n<li>Abgabe von Empfehlungen und Stellungnahmen in Angelegenheiten, welche die gesamte Hochschule betreffen oder von grunds\u00e4tzlicher Bedeutung sind,<\/li>\n<li>Empfehlungen von Forschungsschwerpunkten der Hochschule.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die Studierenden hat sich trotz der Kompetenz\u00fcbertragungen nicht viel ver\u00e4ndert. Nach wie vor geht es darum, mit konstruktiver Kritik und inhaltlichen Argumenten, die Interessen der Studierenden gegen eine Mehrheit durchzusetzen. In der Praxis ist ein Rektorat gut darin beraten, dem Willen der Fakult\u00e4ten und Kommissionen zu folgen und nicht in allen Angelegenheiten seine eigenen Vorstellungen durchzusetzen. Die einzelnen Gruppen im Senat entsenden au\u00dferdem Vertreterinnen bzw. Vertreter in die Senatskommissionen. In diesen geht es darum, sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig auf bestimmte Teilbereiche, wie Finanzen oder Lehre, zu konzentrieren und ein Votum als Ratschlag f\u00fcr das Rektorat abzugeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span style=\"text-decoration: underline;\">Fachbereichsebene<\/span><\/h4>\n<h4>Das Dekanat<\/h4>\n<p>Das Dekanat leitet einen Fachbereich. Es besteht aus der bzw. dem DekanIn und wenigstens einer bzw. einem ProdekanIn (meist StudiendekanIn); es kann maximal vier ProdekanInnen geben, davon muss die H\u00e4lfte von den ProfessorInnen gestellt werden. Das Dekanat f\u00fchrt die Beschl\u00fcsse des Fachbereichsrates (s.u.) aus und entscheidet in einigen Fragen autonom. Letztlich ist es daf\u00fcr verantwortlich, dass der Fachbereich respektive die Fakult\u00e4t ordentlich \u201efunktioniert\u201c. Au\u00dferdem vertritt das Dekanat die Fakult\u00e4t nach au\u00dfen, also gegen\u00fcber dem Rest der Hochschule, dem Land NRW oder auch mal Bund und EU. Das Dekanat wird in einigen Fachbereichen alle zwei, in den meisten alle vier Jahre gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Der Fakult\u00e4tsrat<\/h4>\n<p>Was der Senat auf Hochschulebene ist, ist der Fakult\u00e4tsrat auf Fakult\u00e4tsebene. Die Hochschule gliedert sich in neun verschiedene Fakult\u00e4ten, jede hat einen Fakult\u00e4tsrat. Zu seinen Aufgaben geh\u00f6ren insbesondere:<\/p>\n<ul>\n<li>Wahl der Dekanin bzw. des Dekans und der Prodekaninnen bzw. Prodekane<\/li>\n<li>Entscheidung in grunds\u00e4tzlichen Angelegenheiten der Fakult\u00e4t<\/li>\n<li>Erlass und \u00c4nderung der Ordnungen der Fakult\u00e4t<\/li>\n<li>Erlass und \u00c4nderungen der Pr\u00fcfungs-, Studien-, Promotions- und Habilitationsordnungen<\/li>\n<li>Durchf\u00fchrung von Promotionen und Habilitationen<\/li>\n<li>Beschluss \u00fcber Lehrvertretungen, Zulassungsbeschr\u00e4nkungen und Berufungsvorschl\u00e4ge<\/li>\n<li>Beschluss \u00fcber den Haushalt der Fakult\u00e4t<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einem Fakult\u00e4tsrat geh\u00f6ren in der Regel drei Studierende, zwei wissenschaftliche MitarbeiterInnen, ein nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter\/in sowie 7 Hochschullehrer an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ihr wollt mehr wissen?<\/strong> Dann schaut doch hier auch noch rein:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.asta.rwth-aachen.de\/de\/hopo-reader\">Hochschulpolitik-Reader des AStA der RWTH<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die verfasste Studierendenschaft Die verfasste Studierendenschaft ist die gesetzlich verankerte (oder eben auch die \u201everfasste\u201c) Vertretung der Studierenden an den Hochschulen. 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